Liebe Mitglieder & Freunde des IZ-QUEER e.V.,

auch in Itzehoe stehen Stolpersteine für einstige Nachbarinnen und Nachbarn, die zum Verlassen unserer Stadt gezwungen wurden.
Wir wollen am 9. November 2018 an sie erinnern und die Steine reinigen, damit alle Namen und Daten wieder gut lesbar sind.

Dazu würden wir uns um 18:00 Uhr auf dem Berliner Platz (am Brunnen).

Eure Zusagen erreichen uns via:
Mail: kontakt@iz-queer.de
Phone: 0171 8380920
Web: www.iz-queer.de
Facebook: facebook.iz-queer.de

Wir freuen uns auf viele Zusagen. Wir starten auch bei nur einer Zusage…

Zusätzliche Info:

In Itzehoe lebten 1933 vier jüdische Kaufmannsfamilien, an deren einstigen Wirkungsstätten die Stolpersteine verlegt wurden:

Breite Straße 11: Frau Sophie Eichwald führte hier nach dem Tode ihres Mannes ein Schuhwarengeschäft. Sie folgte 1938 ihrer bereits 1934 nach Kapstadt emigrierten Tochter Alice.

Breite Straße 29: In diesem Haus besaß die Witwe Erna Gortakowski ein Spezialhaus für Herrenkonfektionen und Schuhwaren. Erna Gortakowski und ihre Tochter Ilse sind in Auschwitz verschollen.

Sandberg 11: Aaron und Gisela Rieder besaßen hier ein Schuhgeschäft. Sie wurden mit ihren Töchtern Hannelore und Erika nach Auschwitz deportiert und am 05.08.45 für tot erklärt.

Kirchenstraße 18: Hermann und Elisabeth Abraham betrieben hier das Kaufhaus Union. Mit ihrer Tochter Daisy emigrierten sie 1938 nach Shanghai und später in die USA.

Liebe Grüße

Robert & Dennis

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